Hilf mir, es selbst zu tun.

Zeige mir, wie es geht.

Tu es nicht für mich.

Ich kann und will es alleine tun.

Hab Geduld meine Wege zu begreifen.

Sie sind vielleicht länger, vielleicht brauche ich mehr Zeit, weil ich mehrere versuche.

Mute mir Fehler und Anstrengung zu, denn daraus kann ich lernen.

Maria Montessori



Der Mensch wird ganzheitlich, also körperlich, geistig, emotional und sozial angesprochen. Das Pferd ermöglicht eine Therapie-Unterstützung, bei der nicht die reiterliche Ausbildung, sondern das Wohlbefinden und die individuelle Förderung im Vordergrund stehen.

Mit gezielten Uebungen lassen sich Defizite in verschiedenen Bereichen aufarbeiten. Dabei entstehen sensomotorische Erfahrungen mit dem Körper, die auf die kognitiven, emotionalen oder sozialen Lernerfahrungen basieren.

Reit-Therapie kann unter anderem nach Unfällen, bei Epilepsie, Angstzuständen und Phobien, Burnout, bei bestimmten psychiatrischen und psychosomatischen Krankheitsbildern sowie bei Lernschwierigkeiten, Autismus, Sensorischer Integrationsstörung (SI) oder Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom/Hyperaktivitätsstörung (ADHS/ADS) angewendet werden.

Der Kontakt mit Pferden ist anregend und entspannend zugleich. Diese Tiere berühren uns durch ihre analoge Kommunikation besonders auf der emotionalen Ebene und halten uns zu ständiger geistiger und körperlicher Bewegung an. Pferde gehen mit unerschrockenem und unvoreingenommenen Gemüt auf Menschen zu. Sie sehen uns mit anderen Augen, denn sie lesen nicht in gesellschaftlichen Codes von Kleidung, Schönheit und Norm. Ihre Sinne lesen im Ausdruck, in der Körpersprache und in der Bewegungsqualität. Pferde können in unseren Bewegungen Gefühle sehen.

Gerne stellen wir ihr persönliches Trainingsprogramm zusammen. Wir freuen uns auf Sie.